• "Ich aber vertraue auf deine Liebe und juble darüber, daß du mich retten wirst.
    Mit meinem Lied will ich dich loben, denn du hast mir Gutes getan."
    (Psalm 13, Vers 6)

„Deine Lauheit im persönlichen Gebet rührt von dem Mangel an vertrautem, freundschaftlichen Umgang mit Jesus her. Tu etwas dagegen; geh in dein Kämmerlein, als ob du deinem liebsten Freund begegnen würdest, wirf dich kurz entschlossen zu Seinen Füßen, klage Ihm deine Herzenskälte, preise Seine Liebe zu dir, bis dein Herz in dem Verlangen entbrannt ist, Ihn zu lieben, ja, bis es tatsächlich in Seiner Liebe zerfließt.“

(John Fletcher, V 17.08.1785)

Ein wiedergeborener Christ kann die Freiheit,

Freunde, oder auch das Leben auf der Erde verlieren,

aber niemals das ewige Leben bei Gott.

Theo Lehmann

Getröstet und geborgen

Gott sei dein Begleiter,
der dir das geben möge,
was du zum Leben brauchst:
Wärme, Geborgenheit und Liebe,
Freiheit und Licht -
und das Vertrauen zu ihm,
zu deinen Mitmenschen
und zu dir selbst.

Auch in dunklen Zeiten
und schmerzhaften Erfahrungen
möge Gott dir beistehen
und dir immer wieder Mut
und neue Hoffnung schenken.
In Situationen der Angst
möge er in dir die Kräfte wecken,
die dir helfen, all dem,
was du als bedrohlich erlebst,
standhalten zu können.
Gott möge dich segnen mit dem,
was du für jeden Tag brauchst

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!

Ein Lied, dass zu einem Ohrwurm wurde

 

Jewgeni A. Jewtuschenko (*1932), das Gedicht, dass seinerzeit in der Propagandazeitschrift „Ogonjok“ veröffentlicht wurde. Die in der sowjetischen Presse äußerst seltene Er­­wäh­nung Gottes und der Aufruf zur Umkehr klingen in einer deutschen Übersetzung so:

 

In Zeitnot geraten, wie in ein Netz,

ist der Mensch, atemlos

hetzt er durch sein Leben

und wischt sich den Schweiß.

 

Ein Fluch des Jahrhunderts ist diese Eile.

Es wird ganz eilig gezecht

und ganz eilig geliebt,

ganz tief sinkt die Seele dabei.

 

Man martert ganz eilig,

vernichtet ganz eilig,

ganz eilig sind später

Reue und Buße vorbei.

 

Du aber wenigstens,

halt inne in deiner Welt,

sei‘s, wenn sie schläft,

sei‘s, wenn sie tobt:

 

Auf halbem Wege wenigstens bleib stehen,

dem richtenden Himmel vertraue dich an,

denke nach, besinne dich,

wenn nicht über Gott,

 

so doch wenigstens

ganz einfach über dich selbst!

Halt an, bleib’ doch stehen,

der du wie auf fallendem Laub

über Gesichter stampfst und sie nicht ansiehst.

 

Halt an, bleib’ doch stehen;

du hast Gott vergessen und

schreitest ja über dich selbst hinweg.

Halt an, bleib’ doch stehen … !

 

Kurt Gödel - österreichischer Mathematikdozent:

"Ein wissenschaftliches System, das streng nach den Regeln der Logik aufgebaut ist, kann die Existenz Gottes weder beweisen noch ablehnen. Dazu muss entweder die Existenz oder die Nichtexistenz Gottes als weiteres Grundprinzip, das nicht bewiesen werden kann, explizit vorausgesetzt werden." So war es in der DDR auch.

 

Fazit: An Gott muss man – und darf man – glauben!