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30.4. bis 27.05.2018

Mo, 30.04. Ägypten: Junge Christin entführt

Am 8. April war Rasha Khalaf Thabet (18) unterwegs, um ihren Großvater zu besuchen und kam nicht mehr nach Hause. Ein Bekannter sah, wie drei Männer die junge Frau in ein Auto drängten. Ihre Familie zeigte ihre Entführung bei der Polizei an. Leider sind Entführungen christlicher Mädchen in Ägypten, ihre erzwungene Bekehrung zum Islam und Zwangsheirat mit einem Muslim ein „großartiges Geschäft“. Es gibt sogar Netzwerke, die Belohnungen für die Entführung christlicher Mädchen erhalten.

Di, 01.05. China: Gefangener des Monats Mai

Die IGFM und idea haben den chinesischen Christen John Sanqiang Cao (58) benannt. Der frühere Hauskirchenpastor sitzt seit dem 5. März 2017 im Landesgefängnis der Provinz Yunan. Ein Gericht verurteilte ihn wegen illegaler Grenzübertritte zu sieben Jahren Haft. Cao hatte in Myanmar 16 Schulen für bedürftige Kinder gegründet und 50 chinesische Lehrkräfte dorthin vermittelt. Um die Kinder mit Schulmaterial und Bibeln zu versorgen, überquerten der Pastor und seine Mitarbeiter regelmäßig die Grenze. Seit Jahren stand er unter staatlicher Beobachtung. Bitte beten Sie für Cao, dass er seinen Glauben nicht aufgibt.

Mi, 02.05. Kasachstan: Registrierung von Kindern

Das Amt für religiöse Angelegenheiten geht scharf gegen Religionsfreiheit vor und verlangt alle persönlichen Angaben von Anwohnern unter 18 Jahren, die an christlichen Versammlungen teilnehmen. Es sind Name, Alter, Studienort und Personalnummer anzugeben. Ein Regierungsbeamter gab zu, dass diese Aufforderung nicht an Muslime geschickt wird, sondern nur an Christen.

Do, 03.05. Indonesien: Scheinjuristische Hetze

Der junge Pfarrer Yulius Heri Sarwono aus der GKJTU-Gemeinde hatte im Sommer 2017 über Facebook Kommentare zur Doppelmoral vieler Muslime und Generäle abgegeben. Im Oktober entschuldigte sich Heri dafür persönlich. Dennoch wurde von einem Politiker Anzeige erstattet, seit 12.2.18 sitzt er in Untersuchungshaft. Der Staatsanwalt plädiert auf 4 Jahre Gefängnis. Wir beten für einen fairen Prozess und dass die Regierung von Präsident Jokowi entschlossen gegen scheinjuristische Hetze vorgeht.

Fr, 04.05. Kuba: Nach dem Präsidentenwechsel

Mit der Wahl von Miguel Díaz-Canel zum kubanischen Prä- sidenten wird kein politischer Wandel erwartet. Die kubanischen Katholiken messen der Wahl keine besondere Bedeutung bei. Die katholische Kirche wird ihre Dialogbereitschaft aufrechterhalten. Beten wir, dass die Zeit der Begegnung zwischen Staat und Kirche, die vor 11 Jahren mit der Machtübernahme von Raúl Castro begonnen hat, sich weiterentwickelt, und dass die Religionsfreiheit immer mehr zum Begriff wird.

Sa, 05.05. Libyen: Neuanfang durch Gebet

Die Libyer sind zum großen Teil nach dem Bürgerkrieg in eine Spirale des Chaos geführt worden. Fehlende Regierung und nicht vorhandene Ordnung wurden schnell von strenggläubigen Muslimen beherrscht. Sie verkünden, dass ihre Nation 100 % muslimisch sei. Doch es gibt vereinzelt Christen. Bitte beten Sie für die verfolgten Christen, dass sie bewahrt bleiben, sich Gott den Suchenden nährt oder Menschen begegnen, die mit Jesus Christus einen Neuanfang gemacht haben und ihm nachfolgen.

So, 06.05. Myanmar: Drei Christen begnadigt

Weil sie Journalisten zu einer vom Militär zerstörten Kirche geführt hatten, wurden die Kachin - Christen, der Jugendpastor Langjaw Gam Seng (35) und sein Onkel Dumdaw Nawng Lat (67) an Weihnachten 2016 verhaftet. Sie bekamen Gefängnisstrafen von mehreren Jahren. Ebenso der inhaftierte Baptist Lahpai Gam. Er kommt nach 6 Jahren durch die Begnadigung des Päsidenten Win Myint frei. 

Mo, 07.05. Niger: Konvertit wird Beerdigung verwehrt

Ein hartes Schicksal für den Konvertiten Abdou, dessen vierjähriger Sohn an Malaria starb: Die Beerdigung wurde aufgrund seines christlichen Glaubens verwehrt. Abdou kehrte notgedrungen zum Islam zurück, um seinen Sohn bestatten zu dürfen. Der Heilige Geist ließ ihn aber keine Ruhe und nun startet er einen Neuanfang mit Jesus, trotz des bleibenden gesellschaftlichen Drucks. Wir beten, dass die Familie Trost erfährt. Wir bitten Gott, die Christen im Land zu schützen und sie in der Verfolgung mit seiner Wahrheit und Stärke auszurüsten.

Di, 08.05. Pakistan: Anschläge auf Kirchen

Zunehmend kommt es zu Anschlägen auf Kirchen in Pakistan, bei denen trotz eingeleiteter Ermittlungen keine Täter gefasst werden konnten. Gemeindeleiter und Mitglieder sind trotz Gottvertrauen besorgt. Erzbischof Joseph Coutts verurteilt die Anschläge und kritisiert den mangelnden Schutz von Christen. Beten wir, dass die Regierung das Phänomen nicht unterschätzt und ernsthafte Maßnahmen ergreift.

Mi, 09.05. Mexiko: Priester in seinem Büro ermordet

Kurz vor dem Gottesdienst am 18. April wurde der Priester und Gerichtsvikar der Diözese Izcalli, Rubén Alcántara Díaz, mit einem Messer erstochen. Laut Informationen hörte die Pfarrsekretärin den Geistlichen mit einem Mann streiten. Kurz darauf fand sie ihn leblos auf. Der mutmaßliche Angreifer ist auf der Flucht. Wir beten für die Angehörigen, Freunde und Gemeindemitglieder des Priesters und für den Täter.

Do, 10.05. Sri Lanka: Gemeinde gründen schwer gemacht

Die Menschen sind gezeichnet von jahrzehntelangem Bürgerkrieg und sehnen sich nach einem Umbruch. Die Aktion für Verfolgte Christen und Notleidende (AVC) und ihre Partner gründen Gemeinden vor Ort, um den Menschen beizustehen. Dies ist mit starkem Widerstand verbunden. Beten wir um Sicherheit für das Team vor Ort, vor Schutz der Gemeinden vor Übergriffen, und um Einsicht der Regierung, dass Christen Schutz brauchen.

Fr 11.05. Sudan: 40 Kirchenmitglieder vor Gericht

Eine presbyterianische Kirche im Sudan wird weiterhin unter Druck gesetzt. Insgesamt 40 Mitglieder stehen vor Gericht. Vier davon werden beschuldigt, der Polizei und den Begleitern eines muslimischen Geschäftsmannes körperlichen Schaden zugefügt zu haben. Die Anklagen stehen im Zusammenhang mit einer Stürmung des Kirchengeländes durch Polizei und einem bewaffneten Mob. Wir beten für Bewahrung der Angeklagten und für einen fairen Prozess.

Sa, 12.05. Syrien: Schicksal der Christen in Afrin

Die Lage der Christen ist weiterhin besorgniserregend. Ursprünglich haben rund 1.000 Christen in Afrin gelebt. Nach Einmarsch der türkischen Armee und islamistischer Milizen blieb vielen Christen nur die Flucht, wenn sie ihren Glauben nicht verleugnen wollten. Dass sie das Schlimmste erleiden müssen, wenn sie von Radikalislamisten erkannt werden, ist zu befürchten. Wir beten weiterhin für die Situation in Syrien, insbesondere für Schutz und Standhaftigkeit unserer Glaubensgeschwister.

So, 13.05. Venezuela: Politische und humanitäre Krise

Seit Januar zeichnet sich eine Hyperinflation der allgemeinen Verarmung der Bevölkerung mit dem Zerfall der Lebensqualität verstärkt ab. Der allseitige Mangel an öffentlichen Dienstleistungen erschwert den Alltag. Es wird die Gleichgültigkeit und die Korruption der Regierung angeprangert. Hinzu kommt die Zunahme von Krankheiten aufgrund von Epidemien und Medikamentenknappheit. Bitte beten Sie für die Kraft des Glaubens, dass mit politischen Lösungen das Leben der Menschen erleichtert werden kann. 

 Mo, 14.05. Ägypten: Aufschwung für Kirchenneubau
Bislang regelten gesetzliche Bestimmungen den Bau von
Kirchen, insbesondere aber das Bauverbot in der Nähe von
Schulen, Kanälen, Regierungsgebäuden, Eisenbahnlinien
oder Wohngebieten. Jetzt sollen über 3000 christliche
Gotteshäuser in den nächsten Monaten geprüft und „legalisiert“
werden. Wir danken Gott für diese positive Entwicklung
und den Aufschwung für einen Kirchenneubau.
Di, 15.05. Beten für Muslime im Ramadan
Die Evangelische Allianz ermutigt Christen, sich an der
Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ zum islamischen
Fastenmonat Ramadan vom 16. Mai bis 14. Juni
zu beteiligen. Besonders während dieser Zeit sehnen sich
Muslime danach Gott zu begegnen und seine Wege zu verstehen.
Der Ramadan ist daher eine gute Gelegenheit,
mit ihnen über den christlichen Glauben ins Gespräch zu
kommen und für sie zu beten.
Mi, 16.05. Deutschland: Kirchen verwüstet
Von Einbrechern gab es zwei Vorfälle in Chemnitz. Dort
drang u.a. ein 24-jähriger Pakistani in die St.-Markuskirche
ein und verwüstete den Innenbereich schwer. Die
evangelische St.-Kilianskirche in Bad Lausick ist ebenfalls
heimgesucht und dabei stark beschädigt worden. Allein in
Bamberg hat es vor kurzem mindestens sieben Fälle von
Vandalismus in katholischen Kirchen gegeben. Wobei hoher
Sachschaden entstand.
Do, 17.05. Europa: Intoleranz gegen Christen
Laut Bericht der „Beobachtungsstelle für Intoleranz
und Diskriminierung gegen Christen“ (Wien) nehmen
die Feindseligkeiten gegen Christen in Europa zu. Die
Zahl der dokumentierten Fälle stieg zwischen 2015 und
2017 von 180 auf 275. Deutschland meldete 57 Fälle.
Die Vorfälle schließen antichristliche Aktionen in
Medien, Benachteiligungen durch Gesetze bis hin zu
gewalttätigen und tödlichen Übergriffen auf Christen,
Kirchen und Friedhöfe aufgrund ihres Glaubens
ein. Wir beten für eine Wend dieser negativen Tendenz.
Fr, 18.05. Frauen in der Verfolgung: Am Rand der Gesellschaft
Wenn Christen unter Marginalisierung und Verfolgung leiden,
sind Frauen besonders benachteiligt. Zumal wenn die
Ehemänner inhaftiert oder sogar getötet wurden, stehen sie
häufig ohne Einkommen da, um sich selbst und ihre Kinder
zu ernähren. Einige Muslime sind der Meinung, dass alle
christlichen Frauen "unmoralisch" seien und dass man sie
deshalb wie Freiwild behandeln kann. Christliche Frauen
in islamischen Ländern brauchen besonders unsere Gebete.
Sa, 19.05. Honduras: Freiheit für das Evangelium
Die Zahl der Christen stieg von 32.000 auf 1.750.000, dank
50 Jahre Freiheit für das Evangelium. Die Kirchen erreichen
auch die Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Bevölkerung
leidet besonders unter dem Einfluss von Drogenkartellen
und Jugendbanden. Beten wir, dass immer mehr
Menschen zu Jesus finden, und dass der Auftrag der Kirchen
nicht durch Rivalitäten eingedämmt wird.
So, 20.05. Kirgisien: Eine Mutter, die an Christus festhält
Gulum, eine Frau, die zum Christentum übertrat, ist von
ihrer muslimischen Familie eingesperrt und geschlagen wurde,
weil sie sich weigerte, Christus zu verleugnen. Sie und
ihr zweijähriger Sohn wurden in eine Moschee nach Bishkek
gebracht, wo sie von muslimischen Gelehrten befragt wurde.
Gulum blieb fest und sagte: „Seid ihr dagegen, dass ich an
Gott glaube? Haben die Mutter und mein Mann das Recht,
mich zu schlagen?“ Das war eine Herausforderung für ihre
Befrager, und sie ließen sie nach Hause zurückkehren.
Mo, 21.05. Kongo: Dem Tod knapp entkommen
Es kam wieder zu verstärkten Übergriffen. Geschichten von
Ramona zeigen, mit welcher Anfeindung Konvertiten leben.
Die junge Frau musste fliehen, nachdem ihr Vater versuchte
sie zu töten. Ihre Gemeinde gab ihr Halt, und durch einen
Kleinkredit eröffnete sie ein Kleidergeschäft. Doch die
Sehnsucht nach ihrer Familie ist groß. Wir danken Gott
dafür, dass Ramona nach ihrem Trauma Hoffnung schöpfen
konnte, und beten für Versöhnung mit der Familie. Auch
bitten wir, um Schutz und Heilung für alle Opfer.
Di, 22.05. Nigeria: Massaker an Christen
Ein Überfall im Bundesstaat Benue führte zu mindestens
21 Toten, darunter zwei Priester. 50 bewaffnete Männer
drangen in die Gemeinde während eines Gottesdienstes ein.
Obendrein überfielen sie mehrere Häuser und Scheunen. Die
Region leidet unter der Spannung zwischen dem vorwiegend
muslimischen Norden und dem christlichen Süden. Wir beten
für die betroffenen Menschen in der Region, dass sie trotz
ihrer Trauer auf Gott hoffen können und bewahrt bleiben.
Mi, 23.05. Somalia: Krankenschwester entführt
In Mogadischu ist eine deutsche Krankenschwester des
Roten Kreuz von bewaffneten Männern verschleppt worden.
Ein Polizeisprecher erklärte, die Sicherheitskräfte seien
festgenommen und eine großangelegte Suchaktion sei
eingeleitet. Zwei Tage vorher ist eine örtliche Mitarbeiterin
der Weltgesundheitsorganisation von Islamisten erschossen
worden. Bitte beten Sie für die unmittelbare Freilassung der
Krankenschwester und Trost für sie und ihre Angehörigen.
Do, 24.05. Südsudan: Extrem herausfordernder Dienst
Die Arbeit des Gesundheitsprojekts ADRA, der Adventisten
zeigt, dass ausländische Hilfsdienste im Land extremer Gefahr
ausgesetzt sind. Kürzlich starb der Impfarbeiter Robert
Agoyo, der aus einem Rebellen Hinterhalt erschossen wurde.
Mangel an medizinischer Grundversorgung, verursacht
durch Bürgerkrieg und regionalen Clan Konflikten machen
aber den Dienst unentbehrlich. Wir beten für Schutz der
Mitarbeiter von ADRA und anderen Hilfswerken, sowie Trost
für die Familie von Robert Agoyo.
Fr, 25.05. Weltweit: Religionsfreiheit hat sich verschlechtert
Laut dem Jahresbericht 2018 der US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit hat sich die allgemeine Lage der
Religionsfreiheit in vielen Ländern verschlechtert. Diese
erklären sich mit dem Erstarken autoritärer Systeme. Am
stärksten betroffen sind die Menschen in: China, Eritrea,
Iran, Myanmar, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Turkmenistan,
Tadschikistan, Usbekistan, der Zentralafrikanischen
Republik, Nigeria, Pakistan, Russland, Syrien und Vietnam.
Einen Hoffnungsschimmer gibt es: Dem Grundrecht auf Religionsfreiheit wird weltweit mehr Bedeutung zugeschrieben
und gewürdigt.
Sa, 26.05. ZAR: Überfall im Gottesdienst
Das Leben ist als Christ in diesem Land gefährlich, wie das
Attentat vom 1.5. zeigt. Während des Gottesdienstes in
einem christlichen Wohnviertel in Bangui sind mindestens
15 Tote und viele Verletzte zu beklagen. „Die Rebellen
plünderten Geschäfte und ermordeten ein Gemeindeglied vor  seinem Haus. Seitdem werden Vergeltungsattackenaus verschiedenen Stadtteilen berichtet und es wird befürchtet, dass die Situation außer Kontrolle gerät.“- berichtet ein Christ. Die Menschen sehnen sich nach Frieden.
So, 27.05. Zentralasiatische Länder: Leben als Christ
Ein Großteil Zentralasiens wurde 1400 Jahre vom Islam
regiert, bevor es ein halbes Jahrhundert lang unter das
kommunistische Regime kam. Nach dem Zerfall der Sowjetunion
entstand eine neue Kirche, auch mit Konvertiten aus
anderen Volksgruppen, die ohne christliche Tradition waren.
Es kommen immer mehr Menschen zum Glauben an Jesus
Christus. Die Regierungen, die alle Muslime sind, erlassen
harte Gesetze, "um religiösen Extremismus zu verhindern",
für sie gehören auch evangelikale Christen dazu.
 

Quelle: www.ead.de/akref

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