AKREF Aktuelle Gebetsanliegen

5. bis 18. Mai 2017

 

15.5. Äthiopien: Neues Gesetz in Vorbereitung                 
In den letzten 10 Jahren wuchs die evangelikale Kirche rasant. Nun wird im Staat Tigray über ein Gesetz diskutiert, das christliche Aktivitäten nur innerhalb von Kirchengebäuden zulassen würden. Um ein kirchliches Gebäude bauen zu dürfen, bedarf es mindestens 6.000 Gemeindemitglieder. Das heißt, besonders Gemeinden außerhalb der Orthodoxen Kirchen wären betroffen. Beten wir dafür, dass dieses Gesetz nicht in Kraft tritt und sich die Frohe Botschaft weiter ausbreiten und überall verkündigt werden kann.

 

 

16.5. Australien: Mehr Schutz für Konvertiten!                    
Während eines öffentlichen Treffens der radikal islamischen Gruppe Hezb ut Tahrir wurde verkündigt, dass nicht vor Mord zurückgeschreckt werde, wenn jemand vom Islam konvertiert. Selbst wenn das nicht geschieht, werden die Strafbestimmungen der Scharia oft in Form von Mob oder Lynchjustiz vollzogen. Lassen Sie uns beten, dass die Regierung aktiv etwas zum Schutz für Konvertiten tut und ihre Familien geschützt werden.

 

 

17.5. China: Akuter Pastorenmangel                                      
Viel Grund zum Dank haben wir für die Christen in China. Inklusiv der staatlich nicht registrierten Gemeinden leben etwa 160 Millionen Christen im Land. Damit übertreffen sie die Zahl der kommunistischen Parteimitglieder fast um ein doppeltes. Grade am Ostersonntag wurden in einer einzigen Kirche Hunderte getauft. Beten wir für mehr Pastoren, die sich dieser vielen Menschen annehmen und als gute Leiter ausgebildet, die Ausbreitung des Evangeliums unterstützen.

 

 

18.5. Deutschland: Weil sie Christin wurde                         

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ist am 4. Mai in Prien (Chiemsee) die ermordete afghanische Christin beigesetzt. Sie wurde von einem muslimischen Landsmann mit einem Küchenmesser vor einem Supermarkt erstochen. Sie hinterlässt vier Kinder. Der Täter befindet sich nun in einer geschlossenen Psychiatrie. Es gibt Hinweise, dass das Motiv des Mordes ihr Übertritt zum Christentum vor acht Jahren war. Denken sie im Gebet besonders an ihre 4 Kinder.

 

 

19.5. Eritrea: Gefangener des Monats Mai                      

 

Die IGFM und idea haben Pastor Ogbamichael Teklehaimanot benannt. Sie rufen dazu auf, sich für ihn einzusetzen und zu beten. Er ist Pastor einer evangelikalen baptistenähnlichen Kirche. Bereits Anfang des Jahres 2005 wurde er in Barentu festgenommen, weil er an einer christlichen Trauung teilgenommen hatte. Er musste 10 Monate in einem Militärlager in Einzelhaft verbringen. 2011 kam er zeitweise frei und nach einem halben Jahr wurde er erneut verhaftet. Das neomarxistische Regime geht gegen alle missionarisch aktiven Christen vor, da sie als staatszersetzend angesehen werden.

 

20.5. Iran: Willkür der Justiz                                                     
Die ehemalige Muslimin Maryam Naghash Zargaran wurde am 15. Januar 2013 verhaftet und vom Revolutionsgericht in Teheran wegen „Propaganda gegen das islamische Regime und Untergrabung der nationalen Sicherheit“ zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Ihre Gefängnisstrafe wird immer wieder willkürlich verlängert. Laut verschiedener Quellen wird Maryam noch bis September in Haft bleiben. Dazu kommt, dass sie Diabetikerin ist, an einer Herzkrankheit, an Osteoporose und Bandscheibenvorfällen leidet.

 

 

21.5. Jemen: Übergriffe auf Gesundheitseinrichtungen       

 

Anschläge auf Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen beeinträchtigen vor allem die medizinische Versorgung von Kindern. 2015 gab es insgesamt 160 Übergriffe auf Einrichtungen und Personal. Die Hälfte der Bevölkerung, einschließlich der Kinder, hat keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Infektionen breiten sich aus und enden tödlich.

 

22.5. Kuba: Adventisten weihen neue Kirche ein

Die kubanischen Siebenten-Tags-Adventisten in Cardenas sind dankbar, dass ein neues Kirchgebäude von der privaten adventistischen Organisation Maranatha Volunteers International finanziert und gebaut werden konnte. Das neue Gebäude biete 500 Personen Platz. In den Nebenräumen könne man die Veranstaltung mittels Fernsehübertragung mitverfolgen.

 

23.5. Marokko: Dankbar und im Geheimen                       

Muslime kommen weiterhin zum Glauben an Christus, trotz der Opposition und den Gefahren, denen sie ausgesetzt sind. Um gewalttätige Attacken auf sie zu vermeiden, müssen sie sich im Geheimen treffen. Die Regierung hat viele politische Reformen eingeführt, aber bisher haben sich diese nicht auf die Religionsfreiheit ausgewirkt.

 

24.5. Südsudan: Kirchen als Fluchtort                               
Angesichts des anhaltenden Bürgerkriegs suchen immer mehr Christen Zuflucht in Kirchen. So sind in der katholischen Marienkirche in Wau, der zweitgrößten Stadt des Landes, bislang 16.000 Bewohner untergekommen. Die Menschen sagen, wenn sie schon getötet werden, dann lieber in einer Kirche, weil dort Jesus Christus gegenwärtig ist. Beten wir für ein Ende des schrecklichen Bürgerkrieges.

 

 

25.5. Ukraine: Gebete sind dringend erforderlich      

 

Christen, die in der „grauen Zone“ zwischen dem staatlich kontrollierten westlichen Teil und dem separatistischen östlichen Teil der Ukraine leben, werden ständig von christlichen Hilfsorganisationen mit Nahrung und anderen Hilfsgütern aus verschiedenen Ländern versorgt, denn die meisten Fabriken wurden geschlossen. Die Armut ist groß. Viele Menschen leiden, sie haben kein Einkommen, um sich selbst zu versorgen. Bitte beten Sie, um Frieden und Vergebung.

 

26.5. Uruguay: Dank für evangelistische Aktionen   

Für Lateinamerika hat das Land einen relativ hohen Lebensstandard. Die Hälfte von Uruguays Einwohnern sind nominelle Katholiken, aber nur etwa 1% besuchen die Messe. Fast 40% der Bewohner sind Atheisten oder Agnostiker. Verschiedene Formen von Spiritismus und New Age Bewegung spielen eine große Rolle. Es herrscht eine Gleichgültigkeit dem Evangelium gegenüber. Jedoch blieben einige evangelistische Aktionen nicht ohne Antwort - regelmäßig laufen Bibelkorrespondenzkurse, christliche Radioprogramme und Camps für Jugendliche, die ermutigende Ergebnisse zeigen.

 

27.5. Weltweit: 30 Tage Gebet während des Ramadans             
Heute beginnt der islamische Ramadan und endet am 25.06.2017. In dieser Zeit sind Muslime besonders sensibel und werden oft in ihren Moscheen gegen Christen aufgehetzt. Die Gefahr der Terroranschläge ist dann besonders hoch. Wir wollen Gott mit unsern Gebeten in den Ohren liegen. Damit Muslime fragend werden, umkehren und sich von der Liebe Gottes beschenken lassen.

 

28.5. ZAR: Christen Leben in Angst                                      

 

Im Norden der Zentralafrikanischen Republik wurden voriges Jahr brutale Übergriffe auf Christen durch muslimische Seleka-Miliz verübt: gemordet, Häuser zerstört und ein Flüchtlingslager überfallen. Zu den Überlebenden gehören die Pastoren Paul und Enza, die nun im Flüchtlingscamp in Kaga Bandoro ihren Dienst verrichten, berichtet Open Doors und bittet: Beten Sie für die Christen, die mutig am Glauben festhalten, um Frieden und Sicherheit im Land. Beten Sie für die Witwen, dass sie getröstet und ihre Kinder versorgt werden und dass Jesus Christus den Seleka-Kämpfern begegnet.

Zum islamischen Ramadan Monat, der diesmal  vom

27.05. - 25.06.2017  ist, gibt die DEA  Gebetsmaterial heraus. Je ein Heft für Kinder und Erwachsene, damit man jeden Tag für ein Gebetsanliegen betet.