AKREF Aktuelle Nachrichten und Gebetsanliegen

17.04.2017 bis 30.04.2017

Mo, 17.04.2017 Ägypten: Blutiger Palmsonntag
In Tanta und Alexandria nahmen die Palmsonntag-Gottesdienste plötzlich ein erschreckendes Ende. Der IS bekannte sich zu der Terrortat gegen Christen, wobei 44 Menschen getötet und 126 verletzt wurden. Volker Beck erklärte:„Dieser islamistische Terror zielt auf die Vertreibung der Christen aus dem mehrheitlich muslimischen Land. Dem muss sich die ganze zivilisierte Welt entgegenstellen.“ Bitte beten Sie für die Angehörigen der Opfer, die vielen Verletzen sowie um Kraft, den irregeleiteten Tätern zu vergeben und dass es während der Oster-Feiertage nicht noch weitere Anschläge gibt.
Di, 18.04.2017 Äthiopien: Hass auf Christen
Am 4. März zerstörten Mitglieder eines muslimischen Stammes die Existenz einer christlichen Witwe und ihres Sohnes. Sie sagte: „Ich danke dem Herrn, dass er unser Leben verschont hat. Wir beklagen uns nicht über den Verlust materieller Dinge.“ Ihr Haus wurde angezündet und bis auf ein Zimmer wurde es komplett zerstört, Kleidung, Einrichtung, Bargeld und Nahrungsmittel wurden Opfer der Flammen. Grund war ihr Glaubenswechsel vom Islam zum Christentum.
Mi, 19.04.2017 Bangladesch: Polizei überfällt christliches Dorf
Vier nichtuniformierte Polizeibeamte drangen in die Wohnung der Christin Mina Dores ein. Sie nahmen eine Geldsumme von umgerechnet 50,- Euro mit. Die Nachbarn wollten Frau Dores zu Hilfe eilen und schlugen auf die Polizeibeamten
ein, diese riefen Verstärkung, so dass 30 Beamte vor Ort waren. Gewaltsam gingen diese gegen die Dorfbewohner vor. Dabei wurden mehrere Wohnungen verwüstet und 25 Menschen verletzt.
Do, 20.04.2017 China: Pastor Yuang Hua braucht Gebet
Der im Jahr 2015 verhaftete Pastor Yang Hua von der Hausgemeinde „Lebendige Steine“ in Guiyang ist im Gefängnis schwer erkrankt und erhielt keine ärztliche Behandlung. Er ist verurteilt, weil er angeblich staatliche Dokumente über seine Hausgemeinde öffentlich gemacht haben soll. Die Zahl der Todesurteile, die in China vollstreckt werden, sei sehr hoch, betont Amnesty International in ihrer neuen
Studie. Die Staatsführung in Peking macht ein Geheimnis um genaue Zahlen.
Fr, 21.04.2017 Deutschland: Kreuzkette tragen - verboten
Hintergrund ist das Berliner Neutralitätsgesetz, das Polizisten, Lehrern und Justizmitarbeitern verbietet, religiös geprägte Kleidungsstücke zu tragen. Nun hat es eine evangelische Lehrerin getroffen, der ihre Berliner Schulleitung
das Verbot zum Tragen ihrer Halskette mit Kreuzanhänger aussprach. Das dies Empörung hervorruft ist nur verständlich, schreibt idea. „Ich bin davon überzeugt, dass wir ein klares Bekenntnis zu den biblisch-christlichen Werten
brauchen.“ – so der Generalsekretär der DEA, Hartmut Steeb, in seiner Stellungnahme.
Sa, 22.04.2017 Indien: Christen verprügelt
Christen im Osten des Subkontinents erzählen, wie die Polizei unter der eigentlichen Herrschaft hinduistischer Extremisten steht und wie Christenverfolgung unbestraft bleibt. Sie schauen nicht nur untätig zu, sie nehmen hinterher auch noch die Opfer fest und inhaftieren sie. So wurden ein Pastor und sein Bibelschüler auf öffentlicher Straße verprügelt, und der Polizei befohlen, sich herauszuhalten. Die beiden Christen wurden hinterher von anderen Polizisten verhaftet.
So, 23.04.2017 Irak: Friedensmarsch für Ninive-Ebene-Bewohner
Mit einem Gottesdienst gestartet, ging es von Erbil durch die Ninive-Ebene bis nach Qaraqosch. In der Karwoche fand dieser Marsch statt, der durch die jüngst vom IS befreiten, ehemals christlichen Orte führt. Es soll ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens sein, als Ermutigung, die Geisterstädte wiederzubeleben. Unterdessen finden Verhandlungen statt, in der über eine mögliche Autonomie der Ninive-Ebene nachgedacht wird. Lassen Sie uns dafür beten, dass die Christen dort ein neues, fruchtbares und freies Leben beginnen können.
Mo, 24.04.2017 Iran: Gefangene Christen des Monats
Als „Gefangene des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea zwei Christen benannt. Es sind Mutter und Sohn, die sich nach ihrer Taufe Veronika und Augustine nennen. Eine Straftat ist nicht bekannt, nur, dass sie zum Christentum übergetreten sind. Wer sich vom Islam abwendet, wird im Iran als Abtrünniger verfolgt. Wir rufen dazu auf, sich für die Betroffenen einzusetzen und für sie zu beten, dass sie im Glauben standhalten.
Di, 25.04.2017 Kongo: Friedensaktivist ermordet
Der Mennonit und US-Amerikaner Michael J. Sharp (34) wurde zusammen mit der Schwedin Zaida Catalan (36) und dem einheimischen Übersetzer ermordet. Von den 3 weiteren Helfern, die mit ihnen am 12.3. entführt wurden, liegen keine Nachrichten vor. Sharp war Leiter eines Expertenteams, das für den UN-Sicherheitsrat gearbeitet hat. Es sollte über Massaker und Massengräber in der Region Kasai ermitteln.
Mi, 26.04.2017 Pakistan: Weil er sonntags nicht arbeiten wollte
Bei einer Diskussion mit einem einflussreichen Muslim wurde von dem 20-jährigen Christ Norman Munir Masih verlangt, die Arbeiten in seinem Haus am Sonntag zu erledigen. Das hatte Mashi mit Verweis auf seinen Glauben und das Gebot, den Sonntag zu heiligen, abgelehnt. Als er am 20. März auf dem Weg zur Arbeit war, wurde er von einem Motorrad aus erschossen.
Do, 27.04.2017 Russland: Evangelikale Christin unter den Verletzten
Bei dem kürzlich verübten Terroranschlag in der St. Petersburger Metro ist auch Anna, eine christusgläubige Jugendliche, sehr schwer verletzt worden. Sie liegt im Krankenhaus und schwebt in Lebensgefahr. Bitte beten Sie für Annas Genesung und ihre Familie.
Fr, 28.04.2017 Somalia: Christen nicht erwünscht
Mehr als 99 Prozent der Bevölkerung sind sunnitische Muslime. Die Verfassung sieht zwar persönliche Religionsfreiheit vor, verbietet aber die Verbreitung jeder nichtmuslimischen Religion. Die Terrormiliz Al-Shabaab versucht einen sogenannten Gottesstaat zu errichten. Für die sunnitischen Extremisten gelten auch moderate Muslime als Ungläubige.
Sa, 29.04.2017 Sudan: Räumung christlicher Schule verlief tödlich
Bei der Räumung einer christlichen Schule durch die Polizei und eine, vermutlich von einem muslimischen Investor angeheuerte Schlägertruppe, wurde ein Christ erstochen. 13 jugendliche Gläubige, die bereits zwei Wochen gegen die drohende Schließung und Zerstörung der Einrichtung der presbyterianischen Kirche protestiert hatten, wurden kurzfristig festgenommen und elf gegen Kaution wieder freigelassen.
So, 30.04.2017 Ukraine: Keine Erlaubnis für christliche Literatur
32 Paletten mit 13 Tonnen frisch gedruckten christlichen Büchern stehen in Deutschland bereit, um bei Missionseinsätzen in der Ukraine verteilt zu werden. Bisher wurde die Einfuhr solcher Literatur erlaubt. Nun wird die Genehmigung trotz wiederholter Antragstellungen nicht erteilt. Beten Sie für die Verantwortlichen, dass sie ihre Erlaubnis geben und dadurch viele Ukrainer vom Evangelium erreicht werden können.

 

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