AKREF Aktuelle Gebetsanliegen

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16.10.2017 bis 29.10.2017

Mo, 16.10. Ägypten: Marilyn ist frei!
Die koptische Christin Marilyn (16) konnte nach drei
Monaten endlich von ihrem Entführer befreit werden.
Sie wurde gekidnappt, um sie zu zwingen den Islam
anzunehmen und zu verheiraten oder zu verkaufen.
Die Polizei verhaftete ihre Entführer. Wir danken
Gott, dass er die Gebete vieler Menschen erhört hat.
Di, 17.10. Algerien: Nur begrenzte Möglichkeiten
Und trotzdem ist in den letzten Jahrzehnten die Kirche
stark gewachsen, besonders unter den Stämmen der
Berber. Es sind bereits ca. 80.000 Christen – und dieses
in einem Land, das zu 99% moslemisch ist. Vor der
Eroberung und Islamisierung Nordafrikas im 7. und 8.
Jahrhundert hatte Algerien eine große christliche Bevölkerung.
Zu ihnen gehörte der berühmte Theologe Augustinus.
Wir bitten den Herrn, dass die relativ wenigen
Christen ein Segen für ihre Mitmenschen sein mögen.
Mi, 18.10. China: Verschärfung der Religionskontrollen
Religiöse Aktivitäten außerhalb staatlich genehmigter Organisationen
werden als Hauptziel der neuen Vorschriften
genannt. Dieses Ziel wird die Aufsicht der Behörden über
Gemeindeversammlungen stark erweitern und das Strafmaß
erhöhen. Die Hausgemeinden versuchen nun, sich zu teilen,
um weniger in das Blickfeld der Kontrollen zu geraten.
Do, 19.10. Deutschland: Kirchen beschmiert
Eine Köllner Baptistengemeinde wurde bereits zum zweiten
Mal Opfer antichristlicher Schmierereien an der Außenfassade.
Auch eine katholische Kirche in der Nähe war öfter
ähnlichen Attacken ausgeliefert. Ein Kruzifix wurde durch
ein aufgemaltes Hakenkreuz geschändet. Am 8.10. ist die
Frauenkirche in Dresden von Unbekannten besprüht worden.
Fr, 20.10. Jemen: Gemeinde wächst trotz Krieg
Aufgrund des Krieges sind jemenitische Christen gezwungen,
sich über das ganze Land zu verteilen. Dadurch
entstehen in vielen Regionen des Landes neue,
durch Einheimische geführte Gemeinden. Sie erfahren
starkes Wachstum, gerade durch die in bereits christliche
Familien hineingeborene nächste Generation.
Beten Sie bitte für die Christen, dass sie den Glauben
bewahren und offen in der Gesellschaft leben können.
Sa, 21.10. Kolumbien: Priester ermordet
Nach einem tödlichen Raubüberfall des Priesters Abelardo
Antonio Muñoz Sánchez (31), ruft die Diözese Girardota zum
Gebet für Frieden und Aussöhnung auf. Die Polizei konnte
die Täter stellen. Der Geistliche war das zweite Opfer von
Gewalt innerhalb kurzer Zeit.
So, 22.10. Libyen: Grab der ermordeten Christen entdeckt
Mehrere Leichen, darunter 20 ägyptische Kopten, deren
Ermordung von der Terrororganisation „Islamischer Staat“
(IS) im Februar 2015 gefilmt und deren Bilder in den orangefarbenen
Overalls um die Welt gingen, wurden in die
Gerichtsmedizin der libyschen Stadt Misrata gebracht. Anschließend sollen sie den Familienangehörigen in Ägypten
übergeben werden.
Mo, 23.10. Mali: Übergriffe auf christliche Gemeinden
Laut dem Generalsekretär der Bischofskonferenz, Pfarrer
Edmond Dembélé, nimmt die Zahl von dschihadistischen
Übergriffen auf christliche Gemeinden im Norden des
Landes zu. Besorgniserregend sei, dass diese Kämpfer
es bisher nicht auf Christen abgesehen hatten und nun
mit Raub, Verwüstung und tödlicher Gewalt um sich
schlagen. Auch im Süden Malis sind immer mehr dschihadistische
Gruppen aktiv, wie auch die Entführung der
katholischen Missionsschwester Gloria Cecilia Narváez
Argoti vom Februar zeigt. Es fehlt von ihr jede Spur.
Di, 24.10. Niger: Einschätzung eines Missionars
Missionar Pater Mauro Armanion beschreibt die Lage als
extrem instabil. Die Machtkämpfe einzelner Gruppierungen
wie Boko Haram und Al Kaida, aber auch landesinterner
Gruppen wie Tubou und Tuareg bedrohen
die Bevölkerung. Die ausländische, militärische Unterstützung
verschlimmert hierbei die Lage nur noch mehr.
Ein Politikwechsel und eine bessere Verteilung ausländischer
Hilfsressourcen wären dringend notwendig.
Mi, 25.10. Pakistan: Antichristliche Bewegungen
Die Entführung von christlichen Mädchen hat zugenommen.
Sie werden gezwungen, dem Islam beizutreten und
dann an muslimische Männer verheiratet zu werden. Sogar
pakistanische Muslime kommen in Gefahr, wenn sie sich
für diese Mädchen einsetzen oder gegen das Blasphemiegesetz
sprechen. Christen werden oft ungerechterweise
angeklagt. Um den christlichen Einfluss einzudämmen,
wurden elf christliche Fernsehsender für illegal erklärt
und ihnen auferlegt, ihre Übertragungen einzustellen.
Zehn der Kanäle werden von evangelischer Seite betrieben,
einer von Katholiken. Aufgrund der vielen islamistischen
Extremisten leben die Christen sehr gefährlich.
Do, 26.10. Spanien: Christen rufen zum Dialog auf
Auch christliche Gemeinden in Spanien sind vom Konflikt
um die Unabhängigkeit Kataloniens belastet. Trotz
der Hoffnung, ist der Druck aus Madrid spürbar. Die Lage
sei in den Gemeinden sehr angespannt, wo Auseinandersetzungen Risse durch Familien und Freundschaften ziehen. Verschiedene Kirchenleiter äußerten die Hoffnung,
dass der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont
und der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy aufeinander
zugehen und forderten zum gewaltfreien Dialog
auf. Beten Sie, bitte, dass Christen respektvoll und offen
miteinander umgehen und um inneren Frieden im Land.
Fr, 27.10. Türkei: Gefangener des Monats Oktober
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den
in der Türkei inhaftierten US-Theologen Andrew Brunson
(49) benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den evangelischen
Pastor der Auferstehungskirche in Izmir einzusetzen
und für ihn zu beten. Der Pastor ist seit einem
Jahr unschuldig inhaftiert. Er sei kein CIA-Agent, der einen
Umsturz in der Türkei herbeiführen wollte. Brunson
weist diesen Vorwurf zurück: „Ich predige ausschließlich
die christliche Botschaft.“ Bitte beten Sie für seine rasche
Freilassung und dass er Glaubensstärkung erhält.
Sa, 28.10. Vietnam: Gewalt gegen Christen
Die vietnamesische Gemeinde durchlebt momentan stürmische
Zeiten. Einzelne Christen erleben gezielt Verfolgung
ihres Glaubens von Familienangehörigen, den Behörden
und innere Herausforderungen durch Irrlehren. Im Nordwesten
Vietnams setzt die Regierung kleine Teams ein,
um christliche Gemeinden aufzuspüren und die Namen von
Gemeindemitgliedern zu erfassen. Das Organisieren von
christlichen Veranstaltung wird immer schwieriger, da die
Behörden Versammlungsbedingungen oft drastisch ändern.
So, 29.10. Zentralasien: Christen leben gefährlich
In den Ländern Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan,
Kirgistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Dagestan sind Christen
eine Minderheit und die Gefahren für sie sehr groß. In
einem Kulturkreis, in dem schon das unerlaubte Eindringen
in eine Wohnung seitens des Besitzers mit dem Tod geahndet
werden kann, und in einem Umfeld, das vom Islam
geprägt ist, leben Christen in ständiger Bedrohung. Christen
brauchen Bewahrung, starke Gemeinden und unsere Gebete.


Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen am 12. November
Bestellen Sie sich dazu Material für sich und Ihre Gemeinden
unter http://www.ead.de/gebet/gebetstag-fuer-verfolgtechristen/
editorial.html.

www.ead.de/akref
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Arbeitskreis
Religionsfreiheit – Menschenrechte –
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