AKREF Aktuelle Gebetsanliegen

12.06.2017 bis 25.06.2017

Mo, 12.06. Ägypten: 29 Kopten durch IS ermordet
Zwei Busse mit christlichen Pilgern sind unterwegs zum
Kloster in al-Minya gewesen, als sie von mehreren Geländewagen
zum Anhalten gezwungen wurden. Ihnen wurde Geld,
Schmuck und Mobiltelefone abgenommen, dann sollten sie
zum Islam zu konvertieren: „Als sie sich weigerten, eröffneten
die Angreifer das Feuer.“ Auch mehrere Kinder starben
im Kugelhagel. Bitte beten Sie für die Hinterbliebenen und
die vielen tapferen verletzen Kopten. Grade erst Palmensonntag
wurden zwei ihrer Kirchen in Nordägypten zerstört
und mehr als 45 Menschen durch Islamisten getötet.
Di, 13.06. Afghanistan: Islamischer Terroranschlag
Ein Terroranschlag jagt den anderen. Am 31.5. ist die traurige
Bilanz eines Anschlags in Kabul mit mindestens 80
Toten und etwa 350 Verletzten zu verzeichnen. In der
Ramadanzeit ist besondere Vorsicht geboten. Bitte beten
Sie um Heilung der traumatisierten Betroffenen.
Mi, 14.06. China: Gute Nachrichten aus dem Reich der
Mitte
Der christliche Menschenrechtsanwalt LI Heping ist um ein
Jahr früher aus der Haft entlassen. China Partner berichtet,
dass jährlich Gemeinden um ca. 5% wachsen: „Um mit diesem
unglaublichen Wachstum fertig zu werden, wird jede
Woche mit dem Bau einer weiteren Kirche begonnen. Unser
Bedarf, christliche Leiter mit allem Nötigen auszubilden,
damit sie sich um die vielen Neubekehrten kümmern können,
ist unglaublich groß.“
Do, 15.06. Großbritannien: Trauer mit den Terroropfern
Bei dem Terroranschlag von strenggläubigen jungen Moslems
in London sind sieben Menschen getötet und an die
50 verletzt worden, einige von ihnen lebensgefährlich.
Polizisten erschossen die drei Angreifer. Die anglikanische
Kirche von England erklärte, man bete für die Einsatzkräfte
und alle Menschen, die von der Tat betroffen seien. Schließen
wir uns ihnen im Gebet an.
Fr, 16.06. Indonesien: Gefangener des Monats Juni
Bitte beten Sie für den ehemaligen christlichen Gouverneur
der Hauptstadt Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama. Er war am
9. Mai wegen angeblicher Blasphemie verurteilt worden. Er
hatte im Wahlkampf erklärt, der Koran verbiete es Muslimen
nicht, für einen Nichtmuslim zu stimmen. Purnama wurde
daraufhin von Islamisten angezeigt und zu zwei Jahren
Gefängnis verurteilt.
Sa, 17.06. Irak: Wiederaufbau zerstörter christlicher
Dörfer
Mehr als 12 000 Wohnhäuser in zwölf christlichen Ortschaften
rund um Mossul sind damals durch den IS beschädigt,
669 sind bis auf die Grundmauern zerstört und
dem Erdboden gleichgemacht worden. Dennoch halten
hunderte christliche Familien an ihrem Plan fest, wieder
Wurzeln zu schlagen und in der alten Heimat aufzubauen.
Die mutigen Christen sind für jede Hilfe dankbar.
So, 18.06. Kamerun: Vier Mädchen sprengen sich in die
Luft
Zwei minderjährige Selbstmordattentäterinnen sprengten
sich am 4. Juni in einem Flüchtlingslager im Norden
von Kamerun in die Luft. Bei dem Anschlag starben neun
Menschen, rund 30 Personen wurden verletzt. Behörden
meldeten, dass sich 2 Tage vorher zwei weitere minderjährige
Selbstmordattentäterinnen in der Nähe des Dorfes
Djakana in die Luft gesprengt hatten. Dabei starben die
beiden Attentäterinnen, zwei Menschen wurden verletzt.
Beten Sie, dass die islamische Jugend Jesus Christus kennen
lernt und das Morden aufhört.
Mo, 19.06. Nepal: Das Interesse am Christentum
wächst
Der Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben vor zwei
Jahren kommt kaum voran. Weniger als zehn Prozent der
zerstörten Häuser seien bisher wieder bewohnbar. Die Bevölkerung
merkt, dass Buddhisten, Hindus oder andere
religiöse Gruppen nicht helfen. Nur die Christen stünden
ihnen bei. Auch als Folge der christlichen Hilfsprojekte,
ist das Interesse am christlichen Glauben gewachsen.
Wir danken, dass über 200.000 Menschen seit dem Erdbeben
Christen geworden seien. Dabei sei Evangelisation
seit der Verfassungsreform von 2015 streng untersagt.
Di, 20.06. Nordkorea: Lehrer an christlicher Uni verhaftet
Seit sieben Jahren gibt es in Pjöngjang eine von evangelischen
Christen geführte Universität. Nun sind zwei
Lehrkräfte wegen "feindlichen Handlungen" verhaftet
worden. Diese sollen nicht im Zusammenhang mit deren
Lehrtätigkeit stehen, so die amerikanische Presse.
Bitte beten Sie für diese Christen und dem im Zusammenhang
mit allen anderen Inhaftierten in Nordkorea.
Mi, 21.06. Philippinen: Kriegsrecht auf Mindanao
Islamische Rebellen hatten die 200.000 Einwohner-Stadt
Marawi am 23. Mai besetzt. Bei den Aufständischen
soll es sich um die Terrorgruppen Abu Sayyaf und die
“Maute”-Bewegung handeln, die dem „Islamischen Staat“
nahestehen. Bei Gefechten sind über 120 Menschen getötet
worden, darunter viele Christen. 200 Bürger sollen
noch in Geiselhaft der islamischen Terroristen sein.
Do, 22.06. Somalia: Von der Piraterei zum IS
In der halbautonomen Region Puntland gibt es einen Küstenstreifen, der wegen Piraterei bekannt war. Nach dem
Selbstmordattentat am 24. Mai, zu dem sich der IS bekannte,
gab es mindestens fünf Tote. Die Hungersnot am Horn
von Afrika macht wieder mehr Menschen bereit, es mit der
Piraterei zu versuchen oder sich von der IS als Kämpfer zu rekrutieren, beklagt der katholische Bischof Bertin. Stammesrivalitäten und wirtschaftliche Gründe begünstigen den IS.
Fr, 23.06. Sri Lanka: Evangelikale Christen stehen im Visier
Angriffe buddhistischer Extremisten sind weniger geworden,
aber die Interventionen durch die Polizei oder durch
örtlichen Regierungsbeamte haben zugenommen. Zum
christlichen Glauben konvertierte ehemalige Buddhisten
drohen Verfolgung und aus ihren Familien ausgestoßen
zu werden. Eine Anforderung der Behörde sich bei neuen
christliche Stätten registrieren zu lassen, wird missbraucht,
auch vorher schon bestehende evangelische Kirchen zur
Registrierung zu zwingen. Es gibt Hinweise dafür, dass diese
Maßnahmen von buddhistischen Mönchen initiiert wurden.
Sa, 24.06. Südsudan: Christliche Mitarbeiter ermordet
Sehr zum Missfallen der moslemischen Regierung gibt es
in Darfur eine wachsende Gruppe von Christen. Ende Mai
drangen Sicherheitskräfte in das Haus eines der christlichen
Leiter ein, um die Versammelten festzunehmen. Fünf Männer
versuchten zu fliehen. Zwei von ihnen wurden erschossen,
drei andere ergaben sich und wurden verhaftet. Weitere
Christen sind auf der Flucht. Gemeinsam können wir für
die Situation in Darfur im Gebet einstehen bittet AVC. Wir
denken vor allem an die Familien der Ermordeten Ahmed und
Harron, dass sie Trost und Kraft finden und nicht an Gott
verzweifeln. Bitte beten Sie für den Schutz der Flüchtenden.
So, 25.06. Syrien: Gott wirkt mächtig
Pastor Simon erlebt, wie Gott mächtig wirkt, doch auch die
Nöte sind groß, schreibt Open Doors über einen Pastor, der
im zerstörten Syrien drei Gemeinden betreut. „Ich fühle
mich sehr gedrängt, zu bleiben“ sagt er, denn die Leute
brauchen mich. Eine andere Familie, schreibt Ost-West
Dienste sind Flüchtlinge aus Syrien, die im Libanoner Flüchtlingslager festsitzen und auf eine Ausreise nach Kanada
zum Sohn warten. Bruder N. hat viele Fernkurse übersetzt
und ist dadurch vielen zum Segen geworden.

Quelle: www.ead.de/akref
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