AKREF Aktuelle Nachrichten und Gebetsanliegen

20.02.2017 bis 05.03.2017

 Mo, 20.02. Äthiopien: Unschuldig verurteilte Christen
Wir danken dafür, dass die protestantischen Christen Tibebu, Dawit und Belete endlich freigesprochen sind – doch sie sollen noch immer Schadensersatz in Höhe von umgerechnet
57.000 € zahlen. Die Männer könnten damit ihren gesamten Besitz verlieren und baten deshalb um Aufhebung des Urteils. Der Richter hat den Termin für die Anhörung auf den
20. Februar 2017 gelegt. Bitte beten Sie für Straferlass.
Di, 21.02. Bulgarien: Menschen in Armut und Not
Kein Wunder, dass abgeschobene Flüchtlinge nicht nach Bulgarien wollen. Wie uns berichtet wird, suchen Obdachlose mit teilweise erfrorenen Gliedmaßen oder Lungenentzündung
Hilfe in Krankenhäusern - aber ohne Geld oder ohne Krankenversicherung werden sie nicht behandelt. Dieser Winter hatte schon bis zu -20 °C. Auf Privatinitiative von Christen wurden Obdachlosenheime gegründet aber der
Staat unterstützt sie nicht. Bitte beten Sie für Möglichkeiten, wirksamen Druck auf die Behörden auszuüben, dass Menschen den harten Winter überstehen.
Mi, 22.02. Indonesien: Gouverneursneuwahl in Jakarta
Im Vorfeld zu den Wahlen riefen verschiedene katholische Verantwortungsträger auf, Ruhe zu bewahren und die Friedensbemühungen
der Regierung zu unterstützen. Christen
sollen Gebrauch von ihrem Stimmrecht machen und nach „eigenem Gewissen“ abgeben. Hoffnungen liegen auf dem christlichen Politiker Ahok. Beten Sie dafür, dass Gott seinen
Namen mit dem neuen Gouverneur verherrlicht.
Do, 23.02. Kasachstan: Berufung nicht angenommen
Der Christ Yklas Kabduakasov, der wegen Glaubensgesprächen zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt wurde, hat beim Obersten Gerichtshof Berufung eingelegt. Doch dieser weigerte sich ohne Angabe von Gründen, die Berufung anzunehmen. Christen, die Kontakt zu ihm haben, berichten, dass die zahlreichen Briefe, die er in der Haft erhält, eine große Ermutigung für ihn sind und alle grüßen lässt, die für ihn beten und geschrieben haben.
Fr, 24.02. Kirgisistan: Selbstständigkeit für Waisenkinder
Mit 17 Jahren stand Machabat (Name geändert) plötzlich auf der Straße: Nach dem Schulabschluss musste sie ihr Kinderheim verlassen. Sie hatte keinen Lehrberuf und nicht
gelernt für sich zu sorgen. Ein Beispiel von vielen Mädchen. Oft führt der Weg dann in die Prostitution. Machabat konnte in die von der lutherischen Kirche gegründete Stiftung
(GAW) „Unsere Stimme“ in Bischkek aufgenommen werden. Jedes Jahr erhalten zehn Mädchen eine Unterkunft und Unterstützung auf dem Weg in ein selbstständiges Leben. Danken Sie dafür, dass diese Chance ankommt und die
Mädchen so mit dem Evangelium in Berührung kommen.
Sa, 25.02. Kongo: Tote und Verletzte bei Unruhen
Seit Tagen kämpfen Soldaten der staatlichen Armee gegen Milizionäre des verstorbenen Stammeshäuptlings Kamwina Nsapu. Es soll viele Tote und Verletzte gegeben haben, wie
der katholische Bischof Galumbulula berichtet, der seinen Besuch in Europa abbrach, um in sein Land zurückzukehren „Es wurde außerordentliche Gewalt und unvorstellbare
Gräueltaten gegen einfache Bürger verübt. Die Menschen mussten zum Teil fliehen und die Gemeinden wurden geplündert”, so der Bischof.
So, 26.02. Mali: Suche nach Schwester Cecilia
Von der kolumbianischen Ordensschwester Cecilia Narváez Argoti, die am Abend des 7.2. aus Karangasso entführt wurde, gibt es bislang kein Lebenszeichen. Nun wurde die malische Armee für die Suche eingeschaltet. Im Norden ist die Lage weiter instabil. 2016 wurden 385 Anschläge mit 332 Toten verübt. Am 18. Januar starben in Gao 77 Menschen in einem Militärcamp bei einem Anschlag zu dem sich eine Gruppe bekannte, die dem Al-Kaida-Netzwerk angehört. Terroristen verüben gezielt Anschläge auf Staatsvertreter und im Süden sind immer wieder dschihadistische Gruppen im
Grenzgebiet zu Burkina Faso und der Elfenbeinküste aktiv.
Mo, 27.02. Myanmar: Gebet um Schutz für Kachin Christen
Die Region gehört zu einer der größten Opium-Anbaugebiete Asiens, in dem Rebellen und Militär sich seit 1962 bekämpfen. Hier leben viele Christen, die ethnischen Minderheiten
angehören und zwischen die Fronten von Rebellen und Militär geraten. Viele haben Angehörige, ihr Zuhause und ihren Lebensunterhalt verloren. Die Regierung wirft Christen oft vor, mit den Rebellen zusammenzuarbeiten, christliche Verantwortungsträger stehen unter ständiger Überwachung.
Di, 28.02. Pakistan: Alle Verdächtigten freigesprochen
Ein pakistanisches Gericht hat Ende Januar alle 115 Verdächtigen freigesprochen, die beschuldigt wurden, an einem Anschlag auf ein christliches Viertel in Lahore teilgenommen zu haben. Das Gericht gab „Mangel an Beweisen“ an, trotz Foto- und Videobeweisen des Vorfalls. Ein Mob
von schätzungsweise 3.000 Muslimen hatte im März 2013 die christliche Nachbarschaft angegriffen und 150 Häuser niedergebrannt.
Mi, 01.03. Syrien: Nur noch wenige Christen im Land
Insgesamt nur noch 35.000 Christen verschiedener Konfessionen leben heute in Aleppo. Dies bestätigt der griechischorthodoxe
Patriarch Johannes X. beim Treffen mit einer
Delegation russischer Abgeordneter in Syrien am 6. Februar. Ursprünglich lebten in Aleppo 2,5 Millionen Menschen, von denen 15 – 20% Christen waren.
Do, 02.03. Türkei: Protestantische Christen belästigt
In Adana ist eine Gruppe von Christen angegriffen worden, als sie zum Valentinstag vor ihrem Gemeindehaus Rosen an
Passanten verteilte. Beleidigungen gegen die Christen seien später im Internet fortgesetzt worden. Am 25. Februar habe eine Gruppe von jungen Männern vergeblich versucht, in die Baptistengemeinde von Samsun einzudringen.
Fr, 03.03. Usbekistan: Besitz christliche Literatur ist strafbar
Immer wieder werden Geld- und Bußstrafen gegen Christen verhängt, die angeblich Literatur zur Verbreitung christlicher Lehre gelagert haben sollen. So wurde der Protestant
Abdikarimov unter Druck gesetzt, sein „Vergehen“ einzugestehen, weil man bei ihm ein Buch und drei CDs oder DVDs gefunden hatte. Einem Pastor aus Taschkent wurde
das Auto beschlagnahmt, weil er sich weigerte, eine Strafe für die Weitergabe von religiösen Büchern zu bezahlen.
Sa, 04.03. ZAR: Unruhen im Land
Am 2.2. drangen rund 60 bewaffnete Rebellen in eine Kleinstadt mit 15.000 Einwohnern ein und schossen wild um sich. Auch das in der Stadt liegende Kapuzinerkloster war von den Angriffen betroffen. Hier wurden mehrere PCs,
Bargeld und ein Motorrad geklaut. Insgesamt starben 18 Menschen bei den Unruhen. Katholischen Schwestern gelang es rund 200 Frauen und Kinder in ihrer Missionstation
Schutz zu bieten.
So, 05.03. Zentralasien: Gefährlich das Evangelium zu verbreiten
Gottes Wort auch für sehbehinderte Menschen zu verbreiten ist Pastor Gafurs (Name geändert) Passion. Er weiß von mehr als tausend in seiner Stadt, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Als er die Möglichkeit erhielt, an einem
evangelistischen Projekt für Blinde und Sehbehinderte mitzuwirken, stellte er sofort Räumlichkeiten seiner Kirche dafür bereit. Am nächsten Tag wurde er beschuldigt, das
Gesetz übertreten zu haben, indem er nicht genehmigte Versammlungen abgehalten hätte. Er wurde zu einer Geldstrafe von 10 Mindestlöhnen verurteilt. Mitarbeiter von Open Doors besuchten Pastor Gafur, um mit ihm zu beten und ihn zu ermutigen.

 

 

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